Alles über unseren Verein

Nach den vorliegenden Beurkundungen besteht die Ortsgruppe des Verein für Deutsche Schäferhunde nun schon seit 65 Jahren, doch es ist bekannt, dass die Anspacher Hundesportler schon wesentlich länger aktiv sind.

Im Vordergrund unserer Vereinstätigkeit steht natürlich schon immer die Verantwortung für das Tier und den Umgang mit dem Hund als treuer Wegbegleiter. Dies versuchen wir auch immer wieder mit Veranstaltungen für Jedermann zu zeigen. So kommen jährlich die 5. Klassen der ortsansässigen Gesamtschule zu uns auf den Übungsplatz und verbringen bei uns einen Vormittag rund um den Hund. Aber auch bei unserem jährlichen Tag der offenen Tür an Christi Himmelfahrt und anderen Hundesportveranstaltungen versuchen wir gute Gastgeber zu sein.

Zur Zeit besteht unser Verein aus ca. 55 Mitgliedern und es werden stetig mehr. Das Angebot unserer Ortsgruppe ist vielseitig. Dies beginnt bei Erziehungskursen auch für Nichtmitglieder oder Besitzer andersrassiger Hunde und reicht über die erfolgreiche Erziehung und Ausbildung im Bereich, Rettungshundesport, Schutzhundesport (Fährte, Unterordnung, Schutzdienst) und Agility bis hin zur Zucht. 

Während den Erziehungskursen geben unsere ausgebildete Mitglieder das Wissen und die Erfahrungen rund um die Erziehung und Ausbildung des Hundes in Form von Kursen an alle Hundehalter und jeden Hund, unabhängig von der Rasse, weiter. Es sind Hundeliebhaber mit allen Rassen herzlich willkommen.

Die Erziehungskurse bieten eine praxisorientierte Hundeerziehung nach modernen Ausbildungsmethoden. Es werden viele praktische Übungen in Alltagssituationen durchgeführt aber auch für Fragen rund um den Hund stehen die Ausbilder jedermann gerne mit Rat und Tat zur Seite. Abschlussziel ist der alltagssichere Familienhund.

Um mit dem Hund richtig arbeiten zu können ist es sinnvoll, wenn der Hunde zu Beginn des Kurses wenigstens 12 Monate alt ist.Wichtig: eine gültige Hundehalter-Haftpflichtversicherung und ein gültiges Impfbuch! Eine Mitgliedschaft des Eigentümers und/oder des Hundeführers ist nicht erforderlich.Unsere Erziehungskurse beginnen immer im Frühjahr und im Herbst und laufen über einen Zeitraum von 10 Wochen immer Mittwochs von ca. 17:30 bis 18:30. (die jeweils aktuellen Trainungszeiten finden Sie im  Bereich "Übungsstunden") Für 10 Stunden berechnen wir eine Kursgebühr von 80 Euro, die zu Beginn des Kurses zu entrichten ist.Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte an unsere erste Vorsitzende Melanie Röhrig 06081/584548, an unsere stellvertretende Ausbildungswartin Sabine Klüter 06175/798858 oder senden Sie uns eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Diese Ausbildung stellt den Einstieg in den Hundesport dar und legt den Grundstein für die das weitere Arbeiten mit dem Hund in den Bereichen Schutzhundesport, Rettungshundesport und Agility. Wer erfolgreich an den Erziehungskursen teilgenommen hat, kann meist durch ein wenig weitere Arbeit die Begleithundeprüfung gut bestehen.Die Prüfung besteht aus drei Teilen. Im Sachkundenachweis muss der Hundeführer sein Wissen über den Hund, den Schäferhundeverein aber auch über die abzulegende Prüfung unter Beweis stellen.Im zweiten Teil geht es dann auf den Übungsplatz. Dort werden die Leinenführigkeit und Unbefangenheit, Freifolge, Sitz aus der Bewegung und Ablegen in Verbindung mit Herankommen geprüft.Im dritten Teil wird dann die Verkehrssicherheit getestet. Der Hund geht unter anderem angeleint und soll sich gegenüber Passanten und dichtem Verkehr gleichgültig verhalten. Aber auch gegenüber Spaziergängern, Fahrrädern, etc. sollen sie sich normal verhalten.Der Hund kann frühestens im Alter von 15 Monaten zur Prüfung angemeldet werden. Für die Anerkennung der Prüfung ist die Mitgliedschaft im Schäferhundeverein oder einem VDH-anerkannten Verein notwendig.Bei Interesse kommen Sie doch einfach zu unseren Übungsstunden Mittwochs und Sonntags auf das Vereinsgelände der OG Anspach. Sollten weitere Fragen zur Ausbildung offen sein, nehmen Sie einfach per Mail mit uns Kontakt auf senden Sie uns eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Schutzhundesport gliedert sich in drei Abteilungen: die Unterordnung,  die Fährte und den Schutzdienst.

Unterordnung

Bei der Unterordnung geht es um den Gehorsam des Hundes. So muss er verschiedene Übungen, wie z.B. die Freifolge, das Sitz aus der Bewegung, das Ablegen in Verbindung mit Herankommen, das Apportieren aber auch noch viele weitere Übungen schnell und korrekt ausführt werden. Ohne den Gehorsam des Hundes sind alle anderen Sparten, wie Fährte, Schutzdienst, Agility und Rettungshundesport nicht möglich. Man kann also sagen, dass die Unterordnung die wichtigste Sparte und die Grundlage des Hundesports darstellt. 

Fährte

Was Menschen mit den Augen erfassen, "sieht" der Hund durch die Nase: Informationen über seine Umwelt, aus denen im Hundehirn deren genaues Abbild entsteht.Der sehr gut ausgebildete Geruchssinn erklärt die Fähigkeit vieler Hunde, auf einer Duftspur das Zuhause wieder zu finden. Auf ihm basiert die Spürleistung, Hunde zu den unentbehrlichen Helfern auf der Suche nach Verschütteten, vermissten Personen und verscharrten Opfern eines Verbrechens zu machen. Auch Erfolge bei der Rauschgift- oder Sprengstoff-Fahndung hängen von der feinen Hundenase ab.Allerdings: Kein Tier kommt bereits als fertiger Fährtenhund zur Welt – erst sein menschlicher Ausbilder macht ihn dazu. Er muss ihm vor allem beibringen, sich beim Absuchen einer Spur nicht durch andere Geruchseindrücke ablenken zu lassen. Hat der Hund dann auch noch eine Veranlagung zum Fährtenlesen, kann mit seiner Ausbildung relativ früh begonnen werden: Im Gegensatz zu anderen von Gebrauchshunden geforderten Leistungen belastet Spurensuche den Hundekörper nicht extrem. Für die Entwicklung von Körperbau, Bändern und Gelenken stellt sie deshalb auch kein Risiko dar. Schon das heranwachsende Tier kann behutsam, ohne Überanstrengung zur Fährtenarbeit erzogen werden.

 

 

Schutzdienst

Schutzdienst, die Königsdisziplin der Hundearbeit, ist kein Selbstzweck und soll auch nicht nur dazu dienen, bestimmte Aufgaben mit Hilfe eines Tiers zu erledigen. Dabei stellen weder die Ausbildung noch der Sport selbst eine Gefahr für Andere dar. Eher ist das Gegenteil richtig: Gerade der sportlich aktive, im Schutzdienst sichere und energische Hund zeigt sich Menschen gegenüber als gutartig und friedlich. Er kann sich im Schutzdienst-Sport austoben – und genau das schafft die Ausgeglichenheit, die von dem Tier gefordert wird.Ausbildung zum Schutzhund – das ist für viele Hundesportler die Krönung ihres Zusammenlebens mit dem Tier an ihrer Seite. Schutzhunde sind beste Familienmitglieder aus eigenem Wollen und mit eigenem Urteilsvermögen.Erfahrene Ausbildungswarte der Ortsgruppe Anspach stehen bei der Ausbildung mit Rat und Tat zur Seite und bereiten Sie und ihre Tier auf die Schutzhundprüfung vor.Bei Interesse kommen Sie doch einfach Mittwochs ab 18 Uhr oder Sonntags ab 10 Uhr auf das Vereinsgelände der OG Anspach.

 
 

Agility ist eine Hundesportart, die ursprünglich aus England stammt. Kernstück ist die fehlerfreie Bewältigung einer Hindernisstrecke (Parcours) in einer vorgegebenen Zeit. In den 1980er Jahren kam diese Sportart auch nach Deutschland. Agility gehört zu den weltweit etablierten modernen Hundesportarten und wird nun schon seit einigen Jahren bei uns im Verein angeboten.„Agility" bedeutet übersetzt „Behändigkeit". Und tatsächlich ist Behändigkeit aber auch körperliche und geistige Fitness bei Frauchen und Herrchen genauso gefragt wie beim Hund, wenn es in den Agility-Parcours geht. Die dort aufgebauten Hindernisse sind äußerst vielfältig. Sie kommen größtenteils aus den verschiedenen hundesportlichen Aktivitäten: Mauern, Hürden, Schrägwand, Laufsteg, Wippe, Weitsprung, Tunnel, Reifen und Slalom. Eine bunte Palette, die neben dem rein sportlichen Charakter, auch den Spaß nicht zu kurz kommen lässt.Der Wettkampf selbst orientiert sich stark an den Elementen des Springreitens: Der Hund muss einen Standard-Parcours, der vom Richter gestellt wird, innerhalb einer bestimmten Zeit fehlerfrei bewältigen. Ein optimales Verhältnis zwischen Hund und Hundeführer ist die absolute Voraussetzung für eine gelungene Bewältigung des Parcours!Bei allem Enthusiasmus sollte man sich aber mit der Agility-Ausbildung Zeit lassen. Knochenbau, Sprunggelenke, Muskeln und Sehnen müssen ausreichend entwickelt sein, bevor es an das Sprungtraining geht. Trotzdem sollte schon im Welpenalter die erste Kontaktaufnahme mit den Geräten erfolgen. Bevor es an das "echte" Training geht, sollte der Hund aber mindestens 12 Monate alt sei.Bei Interesse schauen Sie doch einfach Samstags mittags auf unser Übungsgelände vorbei. Sollten Sie im Vorfeld Fragen heben, können Sie uns diese gerne auch per Mail senden Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.